Ob Sie mit dem Schiff, zu Fuss oder mit dem Auto in Büren an der Aare ankommen - auffallen wird Ihnen bestimmt die Holzbrücke. Das Wahrzeichen Bürens hat seit Jahrhunderten überregionale Bedeutung. Der 108 Meter lange Aareübergang verbindet das Stedtli seit 1275 mit dem Ortsteil Reiben (gehört seit 1911 zu Büren).
Die heutige, neunte Bürener Holzbrücke wurde erst im Jahr 1991 eingeweiht. Ihre Vorgängerin fiel einem Brandanschlag zum Opfer. Der Anschlag blieb noch lange in den nationalen Medien gegenwärtig.
Bereits 1798 brannte in Büren an der Aare die Brücke ab.
Bei einem überstürzten Rückzug vor Napoleons Truppen zündeten sie die Einheimischen gleich selber an.
Bei der Internierung der französischen Bourbaki-Armee 1871 (Deutsch-Französicher Krieg) diente sie dann gar als Stall. Über 100 Pferde und Maultiere wurden in der verschalten und gedeckten Vorgängerin der heutigen Brücke eng zusammen gepfercht. Zum Passieren blieb den Bürgern nur wenig Platz, was die Ängstlichen unter ihnen nicht gerade schätzten.
Beim jüngsten, gegenüber der Vorgängerbrücke veränderten Wiederaufbau, wurde die Durchfahrt unter der Brücke um 30 cm erhöht. Davon profitiert jetzt die Schifffahrt, die so auch bei hohem Wasserstand zirkulieren kann.
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