Die Feder

Eine geplante Überbauung löste 1992 eine Untersuchung des Geländes durch den Archäologischen Dienst des Kantons Bern aus, was zur Wiederentdeckung des bis zur Reformation (1528) so bedeutenden Wallfahrtsortes des Bistums Konstanz führte.
Oberbüren stellt heute europaweit das einzige vollständig untersuchte derartige Heiligtum dar.

Spätestens seit 1483 bis zu Reformation 1528 sind hier zu Hunderten totgeborene Kinder unter grossen Anstrengungen aus dem ganzen Bistum hergetragen worden, um für kurze Zeit zum Leben erweckt (Wunder auf Bestellung: das Federchen), getauft und hernach kirchlich bestattet zu werden. Nach mittelalterlicher Vorstellung blieb nur den Getauften die ewige Verdammnis erspart. Oberbüren erlangte internationale Bedeutung.

Das 2003 realisierte Geländedenkmal des Landschaftsarchitekten Toni Weber aus Solothurn mit der Skulptur "die Feder" des Künstlers Gunter Frentzel aus Rüttenen/SO verleiht diesem geschichtlich interessanten Ort eine Zukunft, indem es die Besucher zum Innehalten und Nachdenken einlädt.

Weitere Informationen unter Rubrik Download "diverse Dokumente", Flyer ebenfalls erhältlich bei Tourismus Büren an der Aare, Rathaus, Hauptgasse 10.
 
 

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